Seit 1999 sende ich mit den Raumzeitwellen digitale Webphiliosophie ins Netz. Ab Januar 2007 auch in BLOG-Formaten (Archiv). Neben dem BLOG bietet der Kalender der Zukunft eine Reihe von Überraschungen. Surfen Sie nach Lust und Laune durch die bunte Vielfalt der Angebote meiner Webseite www.raumzeitwellen.de Viel Vergnügen wünscht dabei Ernesto O.
Mittwoch, 31. März 2010
Märzveilchen
Probleme sind dazu da, dass sie gelöst werden. Manchmal ist die Lösung aber erst das Problem.
Unser Leben ist ein Garten, in dem unsere Gedanken die Blumen sind.
Weisheit aus Indien
Es ist nicht alles erstrebenswert, was unerreichbar ist.
Schottisches Sprichwort
Wer mit Flügeln geboren wird, sollte alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen.
Florence Nightingale
Ockhams Rasiermesser
ist ein Sparsamkeitsprinzip, das gerne in der Wissenschaft den Dinglichkeiten unterstellt wird.
In der Praxis des Alltags bedeutet dies, dass etwas, was in drei Schritten erklärbar oder erreichbar ist, eben nicht mit mehr als drei Schritten beschrieben werden muss.
Die Realität unseres Weltalls schert sich jedoch nur dann etwas um Ockhams Rasiermesser, wenn die Gegebenheiten Sparsamkeit erzwingen, ansonsten regiert die bunte Vielfalt der Möglichkeiten und Lösungen, wie z.B. Rubiks Cube zeigt. Dann gilt die Regel: Viele Wege führen nach Rom !
und das geschieht wenn Politiker Ockhams Rasiermesser zwischen die Zähne bekommen:
Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig. Winston Churchill
Ernesto O.
Montag, 29. März 2010
2639 - Seltsames Happening in der Zukunft
Einträge für den Kalender der Zukunft zu finden ist nicht schwer, wenn es nur um die nächsten 30 - 50 Jahre geht, gibt es sie in Hülle und Fülle. Zwischen den Jahren 2100 und 2500 wird dies allerdings immer schwieriger. Im Durchschnitt alle 25 Jahre findet sich hier noch ein Eintrag. Ab dem Jahr 2500 bis zum Jahr 3000 werden die Zahl der zu erwartenden, zu erhoffenden oder zu befürchtenden Ereignisse noch kleiner. Alle 63 Jahre geschieht noch etwas, das sich lohnt zu erwähnen.
Auch die Art der „Termine“ ändert sich. Zwischen 2100 und 3000 finden sich anteilig immer mehr astronomische, astrologische, esoterisch-visionäre oder SF Ereignisse im Kalender.
Umso erfreulicher, dass im Jahr 2639 ein Ereignis stattfinden soll, das zwar als skurril, aber als Produkt des menschlichen Geistes in die Geschichte der Erde eingehen könnte.
John Cage - avantgardistischer Musiker des ausgehenden 20. Jahrhunderts - kam auf die Idee ein Musikstück („ORGAN²/ASLSP“) zu schreiben, das so langsam wie möglich gespielt, beginnend mit der Jahrtausendwende, 639 Jahre andauern würde bis der letzte Ton verklingt.
Und so geschah das Unglaubliche: Die Menschen von Halberstadt bauten eine Orgel, die zwar im Jahr 2000 noch nicht fertig war; da ASPLSP aber mit einer Pausennote als Auftakt beginnt konnte im Sommer 2001 endlich der erste Klang des Musikstücks gehört werden.
Damit ganze Generationen von Musikern sich nicht an der Orgel abquälen müssen, werden die Pedale mit Sandsäcken nach unten gedrückt bis in einigen Monaten, mitunter sogar erst Jahre später, ein Tonwechsel stattfindet.
Die Kirche in Halberstadt ist bereits jetzt zur Pilgerstätte geworden; die nächsten Tonwechsel finden zu folgenden Terminen statt:
5. Juli 2010
5. Februar 2011
5. August 2011
5. Juli 2012
5. Oktober 2013
5. September 2020
....
Heute leben in Halberstadt rund 40000 Einwohner. Ob die kommenden 25 Generationen Halberstadter die vor ihnen liegenden 629 Jahre durchhalten werden, um den Fortgang des Musikstücks aufrecht zu erhalten wird sich erweisen...
Erschöpfende Auskunft über das Projekt geben die folgenden Artikel und Webseiten:
http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/07/02/a0294
http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/637.html
http://www.john-cage.halberstadt.de/
http://www.zeit.de/online/2006/02/cage
Akustischer Extremsport Slideshow
Ernesto O.
Auch die Art der „Termine“ ändert sich. Zwischen 2100 und 3000 finden sich anteilig immer mehr astronomische, astrologische, esoterisch-visionäre oder SF Ereignisse im Kalender.
Umso erfreulicher, dass im Jahr 2639 ein Ereignis stattfinden soll, das zwar als skurril, aber als Produkt des menschlichen Geistes in die Geschichte der Erde eingehen könnte.
John Cage - avantgardistischer Musiker des ausgehenden 20. Jahrhunderts - kam auf die Idee ein Musikstück („ORGAN²/ASLSP“) zu schreiben, das so langsam wie möglich gespielt, beginnend mit der Jahrtausendwende, 639 Jahre andauern würde bis der letzte Ton verklingt.
Und so geschah das Unglaubliche: Die Menschen von Halberstadt bauten eine Orgel, die zwar im Jahr 2000 noch nicht fertig war; da ASPLSP aber mit einer Pausennote als Auftakt beginnt konnte im Sommer 2001 endlich der erste Klang des Musikstücks gehört werden.
Damit ganze Generationen von Musikern sich nicht an der Orgel abquälen müssen, werden die Pedale mit Sandsäcken nach unten gedrückt bis in einigen Monaten, mitunter sogar erst Jahre später, ein Tonwechsel stattfindet.
Die Kirche in Halberstadt ist bereits jetzt zur Pilgerstätte geworden; die nächsten Tonwechsel finden zu folgenden Terminen statt:
5. Juli 2010
5. Februar 2011
5. August 2011
5. Juli 2012
5. Oktober 2013
5. September 2020
....
Heute leben in Halberstadt rund 40000 Einwohner. Ob die kommenden 25 Generationen Halberstadter die vor ihnen liegenden 629 Jahre durchhalten werden, um den Fortgang des Musikstücks aufrecht zu erhalten wird sich erweisen...
Erschöpfende Auskunft über das Projekt geben die folgenden Artikel und Webseiten:
http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/07/02/a0294
http://www.geo.de/GEO/kultur/gesellschaft/637.html
http://www.john-cage.halberstadt.de/
http://www.zeit.de/online/2006/02/cage
Akustischer Extremsport Slideshow
Ernesto O.
Mittwoch, 17. März 2010
Tin Whiskers und Zinngeschrei
Zinn hatte wohl schon immer seine Eigenarten. Beim Nachweis von Zinn im Labor hatte ich erstmals Bekanntschaft damit. Beim Verbiegen des weichen Zinns, entsteht ein nur für das Zinn typisches Geräusch, das "Zinngeschrei". Es tritt durch die Reibung der Kristalle untereinander im Zinns in Erscheinung.
Zinngeschrei: Quelle Bergbau- und Zinnmuseum Theuern Zinn ist jedoch für unsere Wirtschaft und Technik weit bedeutender als es den Anschein hat. Die Verwendung von Zinn hört beim Zinnteller noch lange nicht auf. Als Topanwendung Nr.1 ist hier das Lötzinn zu nennen, das in der Elektronik die Kontakte zwischen zwei Leitern sichert.
Nun wird mir berichtet, dass die EU bleifreies Löten http://de.wikipedia.org/wiki/RoHS verordnen möchte, da Blei giftig ist. Blei-Ionen führten schon bei den alten Römern zu Potenzstörungen und zu Schäden am Nervensystem.
Seit über 60 Jahren ist allerdings bekannt, dass bei der Verwendung von reinem Zinn, aber auch anderen Metallen wie Zink, Silber oder Gold, sich mit der Zeit sogennate "Whiskers" bilden. Dies sind kleine, spontan wachsende Nadeln, die Kurzschlüsse verursachen können.
Eigenschaften und Besonderheiten der Whiskers:
- Durchmesser 1-5 Mikrometer (nicht mit dem bloßem Auge sichtbar)
- Länge: bis zu mehrere mm
- Stromstärke zum Durchbrennen: 10...50 mA
- Entstehungszeit: 1...10 Jahre
- Entstehungswahrscheinlichkeit: 3...30 %
- Bekannte effektive Verhinderung: 0,5...2 % Bleizusatz
Auch die NASA hat schon Fälle bestätigt, wo Versagen oder Verlust von Satelliten
auf Tin Whiskers zurückzuführen ist.
Einführung: http://nepp.nasa.gov/whisker/photos/pom/2004april.htm
Bildgalerie von NASA: http://nepp.nasa.gov/whisker/photos/index.html
Schöne Präsentation:
http://nepp.nasa.gov/whisker/reference/tech_papers/2007-brusse-metal-whiskers.pdf
Atomkraftwerk-"Vorfall":
http://nepp.nasa.gov/whisker/reference/tech_papers/2005-dadonna-nuclear-reactor-shutdown.pdf
Auch in Wikipedia wird das Phänomen beschrieben:
http://en.wikipedia.org/wiki/Whisker_%28metallurgy%29
(Linksammlung von Dietrich Hinkeldey)
Wurde schon vor einigen Jahren von der Wissenschaft entdeckt, dass die feine römische Gesellschaft durch zuviel Blei in der Nahrung ins genetische Abseits geriet, können unsere Forscher nun auch darüber nachdenken, ob unsere moderne Industriegesellschaft durch zu wenig Blei in den Lötstellen den nächsten Niedergang erleiden wird.
Ernesto O.
Nun wird mir berichtet, dass die EU bleifreies Löten http://de.wikipedia.org/wiki/RoHS verordnen möchte, da Blei giftig ist. Blei-Ionen führten schon bei den alten Römern zu Potenzstörungen und zu Schäden am Nervensystem.
Seit über 60 Jahren ist allerdings bekannt, dass bei der Verwendung von reinem Zinn, aber auch anderen Metallen wie Zink, Silber oder Gold, sich mit der Zeit sogennate "Whiskers" bilden. Dies sind kleine, spontan wachsende Nadeln, die Kurzschlüsse verursachen können.
Eigenschaften und Besonderheiten der Whiskers:
- Durchmesser 1-5 Mikrometer (nicht mit dem bloßem Auge sichtbar)
- Länge: bis zu mehrere mm
- Stromstärke zum Durchbrennen: 10...50 mA
- Entstehungszeit: 1...10 Jahre
- Entstehungswahrscheinlichkeit: 3...30 %
- Bekannte effektive Verhinderung: 0,5...2 % Bleizusatz
Auch die NASA hat schon Fälle bestätigt, wo Versagen oder Verlust von Satelliten
auf Tin Whiskers zurückzuführen ist.
Einführung: http://nepp.nasa.gov/whisker/photos/pom/2004april.htm
Bildgalerie von NASA: http://nepp.nasa.gov/whisker/photos/index.html
Schöne Präsentation:
http://nepp.nasa.gov/whisker/reference/tech_papers/2007-brusse-metal-whiskers.pdf
Atomkraftwerk-"Vorfall":
http://nepp.nasa.gov/whisker/reference/tech_papers/2005-dadonna-nuclear-reactor-shutdown.pdf
Auch in Wikipedia wird das Phänomen beschrieben:
http://en.wikipedia.org/wiki/Whisker_%28metallurgy%29
(Linksammlung von Dietrich Hinkeldey)
Wurde schon vor einigen Jahren von der Wissenschaft entdeckt, dass die feine römische Gesellschaft durch zuviel Blei in der Nahrung ins genetische Abseits geriet, können unsere Forscher nun auch darüber nachdenken, ob unsere moderne Industriegesellschaft durch zu wenig Blei in den Lötstellen den nächsten Niedergang erleiden wird.
Ernesto O.
Donnerstag, 25. Februar 2010
Gut zu Vögeln...
In der kalten Jahreszeit wollte meine Frau richtig nett zu den Vögeln des Winters sein und beschloss deshalb den Rat eines benachbarten Vogelexperten zu befolgen, möglichst frühzeitig - schon im November - Futter für die heimischen Vögel auszulegen. Ich stehe vom Computer auf, ein kurzer Ruck am Fenster und etwa 30 - 50 Singvögelein jagen in alle Himmelsrichtungen davon.
Unversehens lande ich mit meinen Gedanken beim „Bananeneffekt“, einem virtuellen Experiment, das ich vor rund 10 Jahren ins Internet stellte.
Es scheint sich zu bestätigen - wes Brot ich (fr)ess, des Lied ich sing !
Nun ja, singen tun sie eher nicht; im Gegenteil: Kaum öffne ich die Terrassentür, stößt die nächstbeste Amsel einen lauten gellenden Ton aus und über die Hälfte der Piepmatze fliegt davon. Zum Vorsingen haben wir sie ja auch nicht bestellt, vielmehr sollten sie uns zur Augenweide werden, was sie auch eindrucksvoll bewiesen haben. „Ob der Mensch so in die Natur eingreifen darf ?“, frage ich mich plötzlich und beruhige mich gleich wieder selbst, denn wir Menschen sind ja auch nur ein Teil der Natur und natürlich darf die Natur sich selbst helfen !
Übrigens, Singvögel - diese kleinen zappeligen Wesen - in „freier“ Wildbahn zu fotografieren ist eine Kunst für sich. Hatte ich doch vorige Woche endlich den ersten Zaunkönig in drei Metern Abstand vor mir auf einem grünen Gartenzaun gesichtet, musste ich eigentlich nur noch schnell das Objektiv wechseln und husch husch weg war er. Such, wurschtel, schraub, da war er doch schon wieder ! Objektiv anlegen, ausrichten, zielen und husch husch weg war er wieder. 5 Minuten später, mein Finger drohte schon am Auslöser anzufrieren, kamen Kinder mit ihren Schlitten, und mein Zaunkönigfoto hatte endgültig gelitten.
Vorhang auf für die
Vogelshow 2010
http://www.raumzeitwellen.de/Home/Fotos/Seiten/Vogel_2010.html
Ernesto O.
Unversehens lande ich mit meinen Gedanken beim „Bananeneffekt“, einem virtuellen Experiment, das ich vor rund 10 Jahren ins Internet stellte.
Es scheint sich zu bestätigen - wes Brot ich (fr)ess, des Lied ich sing !
Nun ja, singen tun sie eher nicht; im Gegenteil: Kaum öffne ich die Terrassentür, stößt die nächstbeste Amsel einen lauten gellenden Ton aus und über die Hälfte der Piepmatze fliegt davon. Zum Vorsingen haben wir sie ja auch nicht bestellt, vielmehr sollten sie uns zur Augenweide werden, was sie auch eindrucksvoll bewiesen haben. „Ob der Mensch so in die Natur eingreifen darf ?“, frage ich mich plötzlich und beruhige mich gleich wieder selbst, denn wir Menschen sind ja auch nur ein Teil der Natur und natürlich darf die Natur sich selbst helfen !
Übrigens, Singvögel - diese kleinen zappeligen Wesen - in „freier“ Wildbahn zu fotografieren ist eine Kunst für sich. Hatte ich doch vorige Woche endlich den ersten Zaunkönig in drei Metern Abstand vor mir auf einem grünen Gartenzaun gesichtet, musste ich eigentlich nur noch schnell das Objektiv wechseln und husch husch weg war er. Such, wurschtel, schraub, da war er doch schon wieder ! Objektiv anlegen, ausrichten, zielen und husch husch weg war er wieder. 5 Minuten später, mein Finger drohte schon am Auslöser anzufrieren, kamen Kinder mit ihren Schlitten, und mein Zaunkönigfoto hatte endgültig gelitten.
Vorhang auf für die
Vogelshow 2010
http://www.raumzeitwellen.de/Home/Fotos/Seiten/Vogel_2010.html
Ernesto O.
Freitag, 19. Februar 2010
Februargeflüster
Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern. Karl Marx
Glaube ist die Wolke, die über dir schwebt, Wissen ist der Regen, der dich nass macht.
Wer nur etwas von Religion versteht, versteht auch die nicht richtig. Gott sei dank verstehe ich nicht nur etwas von Gott.
aufgrund oder auf Grund ?
"Das Schiff ist aufgrund eines Ruderversagens auf Grund gelaufen.
Deutschland 2010:
Das größte Verbrechen an unseren pubertierenden Kindern ist es, wenn wir mehr als 30 von ihnen in einen Raum von 15 - 20 qm sperren und dann verlangen, dass sie Kompetenzen entwickeln. Da hilft auch keine 3000 € teure Computeranlage als Weihnachtsgeschenk mehr.
Lernen ist die unverhinderte Aktivität von Ideen
Institut Männicke Hamburg
Nichts ist so wichtig, dass es nicht auch etwas unwichtiges enthält.
Glaube ist die Wolke, die über dir schwebt, Wissen ist der Regen, der dich nass macht.
Wer nur etwas von Religion versteht, versteht auch die nicht richtig. Gott sei dank verstehe ich nicht nur etwas von Gott.
aufgrund oder auf Grund ?
"Das Schiff ist aufgrund eines Ruderversagens auf Grund gelaufen.
Deutschland 2010:
Das größte Verbrechen an unseren pubertierenden Kindern ist es, wenn wir mehr als 30 von ihnen in einen Raum von 15 - 20 qm sperren und dann verlangen, dass sie Kompetenzen entwickeln. Da hilft auch keine 3000 € teure Computeranlage als Weihnachtsgeschenk mehr.
Lernen ist die unverhinderte Aktivität von Ideen
Institut Männicke Hamburg
Nichts ist so wichtig, dass es nicht auch etwas unwichtiges enthält.
Ernesto O.
Dienstag, 9. Februar 2010
Infrarotfotografie - der Zauber des Unsichtbaren
Wärmestrahlung, gemein hin als Infrarotlicht bekannt, strahlt mit einer Wellenlänge, die
zwischen dem sichtbaren Licht und dem Submillimeterwellenbereich zu finden ist. Mit IR-Filtern und lichtempfindlichen Filmen kann man dem Geheimnis dieser Wellen auf die Spur kommen. Dabei entstehen Schwarz-Weiß-Fotografien mit einem besonderen Charme. Aber auch Falschfarbenfotos, die besonders im rotgrün Bereich einen bleibenden Eindruck im Auge des Betrachters hinterlassen.
Ein solcher Infrarotfotokünstler ist Heinz Wehner. Sind schon seine BlackandWhite IR-Fotos von Landschaften, Bäumen und Gewässern eine wahre Pracht, so setzen seine
IR-Farbaufnahmen von Natur und Toscana dem ganzen die Krone auf.
Wen das Thema reizt, der kann mal einen Blick auf die Seite zur IR-Fotografie bei Fotowelt-Online werfen:
Ernesto O.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Der Stern von Betlehem - Zusammenfassung und Sternkarten
Zusammenfassung aller Links zu den original Blog-Artikeln über die Planetenschweiftheorie zum Thema - "Der Stern von Betlehem" - in der Übersicht
Klimaerwärmung - Alles Schwindel oder was ?
Landauf, landab großes Geschrei, die Klimaerwärmung kommt herbei, doch oh weh da kommt Schnee, viel Schnee - ist das jetzt schee n...
Was ist denn jetzt nun ? Haben wir eine Klimaerwärumg oder nur eine globale Verschwörung der Medien und von Politikern ?
Die Webseite Wahrheiten.org veröffentlicht im Gegenzug - damit man es selbst überprüfen kann - jede Menge Links und Videoclips zum Thema Klimalüge. Das Konzept dieser Seite ist: Durch Entlarvung von Lügen findet man die Wahrheit...
Wenn es denn so einfach wäre - in der kosmischen Welle formulierte ich dieses Problem wie folgt:
Die Wahrheit mit der Wahrheit ist, dass die Wahrheit eine Lüge ist*
will sagen, dass der Wahrheitsgehalt von Aussagen je nach Bebobachtungspunkt so unterschiedlich ausfällt, dass beim Wechsel der Perspektive auch das genaue Gegenteil im Ergebnis entstehen kann. Undifferenzierte Betrachtung greift also immer zu kurz: ein einfaches Ja oder ebenso ein Nein ist daher bereits eine Lüge und das ist die Wahrheit meine Freunde !
Ich möchte das ganze Gezetere um die Klimaerwärmung einfach einmal konterkarieren, indem ich völlig unverfängliche Daten verwende, die jedermann und jederfrau zugänglich sind.
Im Newsletter 1/2010 von Schul|Bank - Oekonomische Bildung - Wirtschaft fuer den Unterricht befindet sich die leicht nachvollziehbare Nachricht Energieverbrauch sinkt !
"Infolge der Wirtschaftskrise ist der Energieverbrauch in Deutschland 2009 stark gesunken. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen lag er mit 453,1 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten um 6,5 Prozent unter dem des Vorjahres. Damit fiel er auf das niedrigste Niveau seit 1972. Die einzelnen Energieträger waren unterschiedlich von diesem Rückgang betroffen. Mit 18 Prozent den stärksten Nachfragerückgang verzeichnete die Steinkohle, während der Absatz heimischer Braunkohle nur um 3 Prozent gesunken ist. Beide Energieträger deckten jeweils rund 11 Prozent des Energieverbrauchs. Der Verbrauch an Mineralöl ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen, bleibt aber mit 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch der wichtigste Energieträger, derweil der Erdgasanteil auf 21,7 Prozent gestiegen ist. Die Stromerzeugung aus Kernkraft wiederum ist um fast 10 Prozent zurückgegangen und trug zu 11 Prozent zur Deckung des Energiebedarfs bei. Die Beiträge der Wasser- und Windenergie sind um 7 und 8 Prozent gefallen; zusammen decken die erneuerbaren Energien etwa 9 Prozent des gesamten Energiebedarfs."
Wer also jetzt sagt - wir haben keine Klimaerwärmung weil schon der letzte Winter unter dem langjährigen Mittel lag und dieser Januar bis zu -4 Grad zu niedrig ausgefallen ist, sollte sich obige Zahlen auf der Zunge zergehen lassen. Ist es nicht vielmehr so, dass der heftige Rückgang an verbrauchter Energie durch die fossilen CO2 Schleudern Öl und Kohle ja logischerweise die Erde abkühlt, und damit genau beweist, dass wir es sind die die Erde erwärmen. nach der Formel:
mehr fossiler Energieverbrauch = mehr Klimaewärmung
Bitteschön - wir sind die Verantwortlichen für die Klimaerwärmung.
Ernesto O.
P.S. Übrigens - wer jetzt laut frohlockt, hat meine Aussage noch nicht verstanden - zur Erläuterung:
Man hat festgestellt, dass die Anzahl der Störche in Schleswig-Holstein gestiegen ist, in gleichem Maße ist auch die Anzahl der Geburten gestiegen - wir wussten es ja schon immer der Klapperstorch bringt doch die Babies !!!
Der Stern von Betlehem - Zusammenfassung aller Artikel
Der Stern von Betlehem - Zusammenfassung und Sternkarten
Zusammenfassung aller Links zu den original Blog-Artikeln über die Planetenschweiftheorie zum Thema - "Der Stern von Betlehem" - in der Übersicht
Zu den Stellarium-Sternkarten
Magi(e) die Weisen aus dem Morgenland - eine Prozession am Sternenhimmel
Die derzeit populärste Theorie zum Stern von Betlehem ist Molnars astrologischer Ansatz, wie man leicht dem folgenden Telepolis-Artikel des Heise-Verlags entnehmen kann:
Kaspar, Melchior und Balthasar folgten einer seltenen astrologischen Konjunktion (Telepolis-Artikel)
In diesem Zusammenhang möchte ich allerdings darauf hinweisen, dass der Widder keineswegs nur in Israel eine besondere Bedeutung hatte. Der Widder war ebenfalls das Lieblingstier von Zeus (röm. Jupiter!), dem Gottvater der griechischen Götterwelt. Des weiteren möchte ich auch auf einen Artikel aus dem PM-Magazin hinweisen:
Dieser Artikel belegt klar, dass es schon 80 - 150 Jahre vor Christus Geräte gab, mit denen man den Stand der Planeten vorausberechnen konnte. Dies legt nahe, dass nicht nur Konjunktionen zwischen einzelnen Planeten berechnet werden konnten sondern ebenfalls der große Planetenschweif 7 v. Chr. ( -7 nach dem Programm Stellarium) vorhergesagt werden konnte.
Für die Planetenschweiftheorie sprechen ausserdem zwei Punkte
Zum einen ist es Apollon (griech. Sonnengott), der ja der Sohn des Zeus(Jupiter) ist, zum anderen ist es die Datierung der Evangelien, deren Niederschriften in die Zeit zwischen 58 und 100 n. Chr. liegen. Viele Jünger bzw. Gefolgsleute Jesu hatten mit Griechenland intensiven Kontakt; z.B. wurde Andreas, Bruder des Simon Petrus (Gründer der katholischen Kirche) in Patras hingerichtet. Paulus war griechisch gebildeter Jude. (Wikipedia)
Von Korinth bis Philippi ließ er auf seinen Missionsreisen nichts aus was in Griechenland Rang und Namen hatte. Wenn also die Geschichte vom Stern von Betlehem hätte erfunden werden müssen um die Intelligenz des römischen Reiches (also griechische und römische Philosophen, Alchemisten, Astrologen und Mathematiker) für den montheistischen Glauben - das Christentum - zu gewinnen, dann wäre eine Konjunktion zwischen Jupiter und Saturn - selbst wenn sie dreifach war - kein Ereignis gewesen, das die intelektuelle Elite der damaligen Zeit überzeugt hätte. Für die „gebildeten“ Griechen und Römer musste Gott persönlich (Zeus/Jupiter) seinen eingeborenen Sohn (Apollon der Sonnengott) hervorbringen (zeugen).
Auch das „geschah“ ja nun scheinbar öfter, denn es ist keine Seltenheit, dass Jupiter vor der Sonne am Morgenhimmel aufsteigt.
Nein, dazu bedarf es aber einen großen TamTam !!! Da braucht es schon alle Planeten inklusive Mond und eine große Himmelsprozession, um die morgendlich „jungfräuliche Sonne“ aus der Taufe heben.
Und nun kommt der Clou... es bedarf gar keiner astrologischen Märchen, die Plantenschweiftheorie erfüllt genau diese Bedingung. Am Morgen des 7. April 7 vor Chr. kommt es zu der Jupiter-Planeten-Mondprozession an dessen Ende die neu geborene Sonne steht. Passend zur religiösen Vorstellung der Christen das Foto (s.o.), das ich im Jahr 2000 kurz nach dem Besuch des Petrusnachfolgers in der Geburtskirche in Betlehem aufgenommen habe. Im Zentrum der Krippe steht die Sonne, die Stelle an der Gottes Sohn geboren wurde, ja Gottes Sohn selbst ! (Die Sonne - der Stern... hat übrigens 2x7 = 14 Zacken)
Man möge mir die Planetenschweiftheorie bitte schön widerlegen....
Ernesto O.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Warum der Vatikan den Stern von Betlehem nicht finden kann !
Nachrichten-Artikel vom 6. Januar 2010, 13:24 Uhr (Welt-online)
Vatikan kann Stern von Bethlehem nicht erklären
Seit Jahrhunderten versuchen Himmelsdeuter und Astronomen das Rätsel um den Stern von Bethlehem zu lösen. Was aber tatsächlich hinter dem Himmelsphänomen steckt, ist bis heute nicht geklärt. Auch Vatikan-Astronom Guy Consolmagno räumt ein, dass es keine schlüssigen Hinweise für die Erscheinung gibt.Den kompletten Artikel in Welt-online lesen: http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article5749219/Vatikan-kann-Stern-von-Bethlehem-nicht-erklaeren.html
Es ist nicht verwunderlich, dass die Astronomen des Vatikans den Stern von Betlehem nicht finden. Das Problem liegt darin begraben, dass sie zumeist unter falschen Voraussetzungen suchten. Wer Gold meint darf nicht nach Silber suchen.
Consolmagno bezeichnet in o.g. Artikel die Theorie des Astronomen Michael Molnar, der auf ein gleichzeitiges Erscheinen mehrerer Planeten am Morgenhimmel des 17. April im Jahr 6 vor Christus hinwies als faszinierend. Sterndeuter hätten dies auf die Geburt eines Königs im Gebiet von Syrien interpretieren können.
17. April 6 BC ( alle Stellarium)
29. März 6BC
Der Vergleich belegt, dass rund 3 Wochen zuvor die gleiche Grundstellung der Planeten(Saturn - Merkur - Jupiter + Mond) schöner war. Der Vatikan stellt fest, dass einfache Konjunktionen (2 Planeten) zu wenig sind.
Wenn also drei Planeten à la 17. April -6 schon die Geburt eines syrischen Königs vorhersagen könn(t)en, was sagt dann eigentlich das Erscheinen aller 7 Planeten (alle 5 sichtbaren Planeten der Antike + Mond + Sonne) am Morgenhimmel aus ? Die Geburt des Messias ? Ich denke schon; die Menschen des römischen Reiches mussten immerhin 276 Jahre darauf warten bis zum Morgen des 7.Aprils 7 „vor Christus“. Wir heutigen Menschen müssen sogar mehr als 500 Jahre bis zum nächsten großen Planetenschweif (alle Planeten der Antike incl. Mond in einer Reihe vor bzw. hinter der Sonne) warten. Die Fans der Maya Apokalypse warten übrigens vergebens 2012 darauf !
Ernesto O.
Dienstag, 2. Februar 2010
Zeitsprünge - Sprünge in der Zeit ?
Warum wurden weder die Jahre 46BC noch 45BC zum
Jahr 1 umbenannt ?
Gibt es überhaupt das Jahr Null ?
Stimmt es, dass die Ägypter die Zeitrechnung verfälschten um missliebige Pharaonen verschwinden zu lassen ?
Hat die katholische Kirche gleiches gemacht ?
Gibt es heute noch ein Interesse an der Fälschung des Kalenders ?
Gibt es überhaupt das Jahr Null ?
Stimmt es, dass die Ägypter die Zeitrechnung verfälschten um missliebige Pharaonen verschwinden zu lassen ?
Hat die katholische Kirche gleiches gemacht ?
Gibt es heute noch ein Interesse an der Fälschung des Kalenders ?
Hierfür benötigt man schon Heinrichs Kalender Umrechner , der zwischen den Gregorianschen, Julianischen, Islamischen, Jüdischen Kalendern und dem französischen Revolutionskalender für Durchblick sorgt.
Nun ist jedem klar, dass Kalender und Uhren gehen können wie befohlen, aber die Zeit tickt „Sekunde für Sekunde“ unerbittlich gleich, wenigstens solange die Bausteine unseres Universums ihren Rhythmus beibehalten. Was die Priester und Beamten des alten Ägyptens nicht hinderte die Regierungsjahre von unliebsamen Pharaonen aus der Zeit zu löschen. Grund genug für einen wie Uwe Topper in Beiträge zur Chrono-Logik die Spur historischer und archäologischer Datierungsfehlern sowie Kalender(ver)fälschern aufzunehmen.
Die Vielfalt der irdischen Kalender ist bombastisch (hier ein Auszug aus Wikipedia)
Ernesto O.
Montag, 1. Februar 2010
Der Stern von Betlehem (5) Das Fazit.
Der Stern von Betlehem war eine astronomische Superkonstellation:
Die Planetenschweiftheorie - wie gut passt sie eigentlich zum Bibelcode ?
"1.Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen Herodes, des Königs, siehe, da kamen Magier Morgenländische Priester und Sternkundige vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen: 2.Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande / im Osten; so auch (V. 9) gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen. 3. Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt, und ganz Jerusalem mit ihm; . 4. und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. . 5. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn also steht durch den Propheten geschrieben: . 6. Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird. (Micha 5,1) . 7.Dann berief Herodes die Magier heimlich und erforschte / erfuhr genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes; / des Sternes, welcher erschien; W. des erscheinenden Sternes . 8.und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige. . 9. Sie aber, als sie den König gehört hatten, zogen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Orte stand, wo das Kindlein war. . 10. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr grosser Freude. . 11. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm; und sie taten ihre Schätze auf und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe. . 12. Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Wege hin in ihr Land." (Matthäus-Evangelium)
Wer den „Stern“ des Matthäus wörtlich nimmt hat das Problem ausdrücklich nach einem Fixstern suchen zu müssen. Ausgesprochen unwahrscheinlich, dass „Magier“ (wie der Text sagt, Sternkundige!) nicht wissen wo der gesuchte Fixstern steht, da er ja je nach Jahreszeit täglich am Himmel erscheint. Selbst wenn eine Reise unternommen werden musste, konnten die Sterndeuter bestimmen an welchem Himmelspunkt zu welcher Zeit welcher Stern in etwa wo am Himmel steht.
Ob damit überhaupt noch eine Supernova in Frage kommt, hängt von den Entfernungen ab, die sie zurücklegen mussten: Damaskus ca. 300 km, Ägypten 400-500 km, Babylonien mehr als 800 km oder gar Persien. Die astrologisch geschulten Weisen hatten also, wenn sie wirklich aus dem Morgenland kamen mindestens eine Anreise von 4 Wochen hinter sich. Die Supernova hätte demnach der Klasse Ia angehören müssen. Diese strahlen bis zu mehreren Monaten auffällig.
Erst im Jahre 185 a.D. wird über eine Nova (RCW 86) dieser Größe im Sternbild Zentaur berichtet
Die „Zeit der Erscheinung des Sternes“ deutet auf etwas ganz anderes hin. Nämlich darauf, dass zu einem bestimmten Datum etwas am Himmel erstmals zu sehen sei, das die Weisen aus dem Morgenland (in etwa) vorhergesagt hatten. Alles was sie wollten war, den Ort finden, wo das erwartete irdische Ereignis mit dem himmlischen Ereignis eintreten würde.
Wie bekannt wird der Dalai Lama des tibetischen Buddhismus durch eine Gelehrtenkommission anhand besonderer Zeichen gefunden, z.B. einem Regenbogen. Wieso sollte also eigentlich nicht auch ein Messias durch himmlische Zeichen gefunden werden ?
Wie gehen die Gelehrten bei solch einer Suche eigentlich vor ? Warten sie auf ein zufällig erscheinendes Himmelszeichen oder erwarten sie eher auf ein bereits vorher zu bestimmendes Zeichen. Womit Planetenkonjunktionen und -konstellationen genauso Konjunktur haben wie regelmäßig wiederkehrende Kometen.
Für die damalige Zeit sieht es aber schlecht mit Kometen aus. Der Halleysche Komet war bereits im Oktober 12 v. Chr. erschienen (und schon 164 v. Chr. erstmals von babylonischen Gelehrten beobachtet). Der benannte König Herodes wiederum dürfte bereits 4 v. Chr. gestorben sein, konnte also nicht mehr nach dem Jahre 0 irgendwelche Kindermorde anordnen. Konjunktionen der Planeten gab es im ersten Jahrzehnt vor AD zahlreich, damit hätte der König der Juden bzw. der erwartete Messias aber nur eine Geburt mit einem Zeichen zweiter Wahl erlebt.
Bleibt als einzige Konstellation für die erste Wahl der große Planetenschweif übrig, bei dem alle Planten incl. Mond und Sonne in einer Reihe stehen. Der Schweif, der über 250 Jahre zuvor zuletzt am Himmel erschienen war - von den meisten Gelehrten der Antike eventuell schon vergessen - würde deshalb das größte Ereignis am Sternenzelt für unbestimmt lange Zeit bleiben.
Sollte das Matthäus Evangelium also schlicht und einfach nur eine Legende sein, so bleibt die Tatsache, dass es drei Jahre vor dem wahrscheinlichen Tod von König Herodes ein einmaliges Himmelsschauspiel gab, das nicht zufällig wie eine Supernova oder mysteriös wie ein plötzlich auftauchender Komet war. Es macht sogar Sinn die Prophezeiungen des alten Testaments mit der Superkonstellation von 283 v. Chr. und/oder mit der aus dem Jahre 7 vor Christus in Verbindung zu bringen, spektakulär genug ist der große Planetenschweif der Sonne hierfür allemal.
Ernesto O.
Die Planetenschweiftheorie - wie gut passt sie eigentlich zum Bibelcode ?
"1.Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen Herodes, des Königs, siehe, da kamen Magier Morgenländische Priester und Sternkundige vom Morgenlande nach Jerusalem, welche sprachen: 2.Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenlande / im Osten; so auch (V. 9) gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen. 3. Als aber der König Herodes es hörte, wurde er bestürzt, und ganz Jerusalem mit ihm; . 4. und er versammelte alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. . 5. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem in Judäa; denn also steht durch den Propheten geschrieben: . 6. Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird. (Micha 5,1) . 7.Dann berief Herodes die Magier heimlich und erforschte / erfuhr genau von ihnen die Zeit der Erscheinung des Sternes; / des Sternes, welcher erschien; W. des erscheinenden Sternes . 8.und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein; wenn ihr es aber gefunden habt, so berichtet es mir, damit auch ich komme und ihm huldige. . 9. Sie aber, als sie den König gehört hatten, zogen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Orte stand, wo das Kindlein war. . 10. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr grosser Freude. . 11. Und als sie in das Haus gekommen waren, sahen sie das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm; und sie taten ihre Schätze auf und opferten ihm Gaben: Gold und Weihrauch und Myrrhe. . 12. Und als sie im Traum eine göttliche Weisung empfangen hatten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Wege hin in ihr Land." (Matthäus-Evangelium)
Wer den „Stern“ des Matthäus wörtlich nimmt hat das Problem ausdrücklich nach einem Fixstern suchen zu müssen. Ausgesprochen unwahrscheinlich, dass „Magier“ (wie der Text sagt, Sternkundige!) nicht wissen wo der gesuchte Fixstern steht, da er ja je nach Jahreszeit täglich am Himmel erscheint. Selbst wenn eine Reise unternommen werden musste, konnten die Sterndeuter bestimmen an welchem Himmelspunkt zu welcher Zeit welcher Stern in etwa wo am Himmel steht.
Ob damit überhaupt noch eine Supernova in Frage kommt, hängt von den Entfernungen ab, die sie zurücklegen mussten: Damaskus ca. 300 km, Ägypten 400-500 km, Babylonien mehr als 800 km oder gar Persien. Die astrologisch geschulten Weisen hatten also, wenn sie wirklich aus dem Morgenland kamen mindestens eine Anreise von 4 Wochen hinter sich. Die Supernova hätte demnach der Klasse Ia angehören müssen. Diese strahlen bis zu mehreren Monaten auffällig.
Erst im Jahre 185 a.D. wird über eine Nova (RCW 86) dieser Größe im Sternbild Zentaur berichtet
Die „Zeit der Erscheinung des Sternes“ deutet auf etwas ganz anderes hin. Nämlich darauf, dass zu einem bestimmten Datum etwas am Himmel erstmals zu sehen sei, das die Weisen aus dem Morgenland (in etwa) vorhergesagt hatten. Alles was sie wollten war, den Ort finden, wo das erwartete irdische Ereignis mit dem himmlischen Ereignis eintreten würde.
Wie bekannt wird der Dalai Lama des tibetischen Buddhismus durch eine Gelehrtenkommission anhand besonderer Zeichen gefunden, z.B. einem Regenbogen. Wieso sollte also eigentlich nicht auch ein Messias durch himmlische Zeichen gefunden werden ?
Wie gehen die Gelehrten bei solch einer Suche eigentlich vor ? Warten sie auf ein zufällig erscheinendes Himmelszeichen oder erwarten sie eher auf ein bereits vorher zu bestimmendes Zeichen. Womit Planetenkonjunktionen und -konstellationen genauso Konjunktur haben wie regelmäßig wiederkehrende Kometen.
Für die damalige Zeit sieht es aber schlecht mit Kometen aus. Der Halleysche Komet war bereits im Oktober 12 v. Chr. erschienen (und schon 164 v. Chr. erstmals von babylonischen Gelehrten beobachtet). Der benannte König Herodes wiederum dürfte bereits 4 v. Chr. gestorben sein, konnte also nicht mehr nach dem Jahre 0 irgendwelche Kindermorde anordnen. Konjunktionen der Planeten gab es im ersten Jahrzehnt vor AD zahlreich, damit hätte der König der Juden bzw. der erwartete Messias aber nur eine Geburt mit einem Zeichen zweiter Wahl erlebt.
Bleibt als einzige Konstellation für die erste Wahl der große Planetenschweif übrig, bei dem alle Planten incl. Mond und Sonne in einer Reihe stehen. Der Schweif, der über 250 Jahre zuvor zuletzt am Himmel erschienen war - von den meisten Gelehrten der Antike eventuell schon vergessen - würde deshalb das größte Ereignis am Sternenzelt für unbestimmt lange Zeit bleiben.
Sollte das Matthäus Evangelium also schlicht und einfach nur eine Legende sein, so bleibt die Tatsache, dass es drei Jahre vor dem wahrscheinlichen Tod von König Herodes ein einmaliges Himmelsschauspiel gab, das nicht zufällig wie eine Supernova oder mysteriös wie ein plötzlich auftauchender Komet war. Es macht sogar Sinn die Prophezeiungen des alten Testaments mit der Superkonstellation von 283 v. Chr. und/oder mit der aus dem Jahre 7 vor Christus in Verbindung zu bringen, spektakulär genug ist der große Planetenschweif der Sonne hierfür allemal.
Ernesto O.
Freitag, 22. Januar 2010
7. 4. 7 v. Chr (4) Die Entscheidung - der Planetenschweif
Die Planetenschweiftheorie: Der Stern von Betlehem - eine astronomische Superkonstellation.
Stellen sie sich doch einfach einmal vor sie hätten vor 2000 Jahren gelebt und als Sterndeuter eine gewisse Anerkennung bei ihrem König oder Kaiser gehabt. Da wäre es doch peinlich gewesen eine Konjunktion von Planeten nicht vorhersagen zu können.Natürlich hätte ihr Ehrgeiz sie dazu getrieben nicht nur den Sonnenstand am Frühlingspunkt zu wissen, auch Finsternisse hätten sie vorhersagen wollen oder gar den Zeitpunkt an dem alle „Planeten“ der sieben Kristallsphären in einer Reihe tanzen. Die 7 Planetensphären des Weltbildes der Antike,
darüber die Sphäre der Fixsterne und die Sphäre Gottes.
Die Erde bildet den Mittelpunkt dieses Weltbildes.
Alle Planeten in einer Reihe, solch ein Ereignis führt auch heute noch zu Verwerfungen. Für die Propheten der Apokalypse wäre es des ultimative Ereignis des Jahres 2012, das mit dem Zyklusende des Maya-Kalenders einhergehen soll.
283 v. Chr.
In der Tat konnten die Zeitgenossen des Aristarchos von Samos im Jahre 283 v.Chr.alle 7 sichtbaren Planeten der damaligen Welt am Himmel beobachten. Mond und Sonne wurden als besonders große Planeten betrachtet; Uranus und Neptun spielten - weil mit bloßem Auge unsichtbar - damals keine Rolle; Pluto ist sowieso nur ein Kleinplanet.
Alle „Planeten“ folgten der Sonne wie in einem Schweif, siehe nächste Abbildung.
„Schweifbildung“ hinter der untergehenden Sonne, an deren Ende Konjunktion von Saturn und Jupiter;
alle Planeten in den benachbarten Sternbildern Jungfrau und Waage, der unsichtbare Uranus im Skorpion.
Während das Erscheinen der Sonne an bestimmten Punkten des Himmels regelmäßig alle Jahre wieder geschieht und auch Finsternisse und Konjunktionen doch relativ häufige Erscheinungen darstellen, ist das große Zusammentreffen aller Planeten mit Mond und Sonne ein ausgesprochen seltenes Ereignis. Es kann durchaus 500 Jahre und mehr dauern, bis sich alle helle leuchtenden Gesellen unseres Sonnensystems in enger Nachbarschaft versammeln.
Der Stern von Betlehem wird sich, wie sich zeigen wird, aller Wahrscheinlichkeit nach als solch ein seltenes Großereignis entpuppen.
März 7 vor Christus:
Es deutet sich etwas großes am Morgenhimmel über Betlehem an. Saturn und Merkur in den Fischen, daneben Jupiter im Wassermann. Mit der aufgehenden Sonne im Widder erscheinen Venus und Mars wie Olympioniken, die nebeneinander lauernd auf das Startzeichen warten.
April 7 vor Christus: (Bildung des Planetenschweifes vor Sonnenaufgang)
Wer sich ab Mitternacht um Jerusalem herum (in Israel) die Mühe machte und den Sternenhimmel Richtung aufgehende Sonne betrachtete, konnte beobachten wie nacheinander Jupiter, Saturn, Mond und Merkur im Wassermann und den Fischen aufsteigen. Im Anschluss kommt die Venus im Widder empor und um 4 Uhr - kurz vor der Sonne - betritt der Mars das Himmelszeit. Es ist vollbracht. Der Morgenstern ist aufgegangen. Den ganzen April über wird die Sonne am Osthimmel den großen Planetenschweif vor sich herschieben bis er Anfang Mai langsam der Auflösung verfällt.
in den benachbarten Sternbildern Widder, Fische und Wassermann.
Der Mond verabschiedet sich zwar nach dem 10. April aus dem Ensemble bis Anfang Mai, aber spätestens ab dem 16. April gibt es wahrscheinlich noch ein Vergnügen der ganz besonderen Art. Ein Metoritenschwarm aus dem Zentrum der Leier - die Lyriden (Komet Thatcher) - lässt feurige Sternschnuppen auf den Planetenschweif herabregnen.
Folgeereignisse:
Noch im August des Jahres 7 v. Chr. ist am Osthimmel eine Konjunktion von Mars u. Venus anzusehen. Das darauf folgende Jahr 6 v. Chr. wird sich als Jahr der dreifachen Konjunktion von Saturn und Jupiter erweisen, zu denen sich im April noch der Mond gesellt. Aber auch schon im Jahre 8 v. Christus gab es mehre Konjunktionen, die einen möglichen kommenden Planetenschweif andeuteten. Januar 8 v.Chr. hatten wir Konjunktionen von Merkur/Jupiter (7. Jan.), Venus/Jupiter (27. Jan.) und Venus/Saturn (7/8. März). Bis zum Jahre 0 a.D. nahm die Anzahl dieser Ereignisse rapide ab.
6 n. Chr.
Erst im Jahre 6 kommt es wieder zu einer Konstellation am Himmel, die es wirklich in sich hat. Jupiter wir von beiden Seiten durch zwei Paare (Mars/Merkur und Venus/Mond) in Doppelkonjunktion begleitet. (Ich bezeichne diese Konstellation gerne als Wiedervereinigungskonstellation, da sie zu meiner ganzheitlichen Philosophie passt.)
2000 - 2500 n. Chr.
Ob wir in den vergangenen rund 2000 Jahren noch weitere Planetenschweife am Firmament sehen konnten, müsste ich recherchieren. Mir ist jedenfalls nur die letzte Superkonstellation dieser Art vom 7. April 2000 bekannt. Dabei tanzten alle Planeten incl. Mond, Saturn, Mars und Jupiter links von der Sonne sowie Venus und Merkur rechts davon. Allerdings konnte diese Konstellation nur am Tage so gesehen werden, d.h. so richtig zu beobachten gab es eigentlich nichts und genau genommen war es auch kein großer Planetenschweif.
Am 21. Dezember 2012 gibt es vor Sonnenaufgang nur Merkur, Venus und Saturn zu denen sich bis zur wenigstens noch Mars gesellt. Jupiter und Mond glänzen durch Abwesenheit.
Bis 2500 konnte ich mit Stellarium keinen weiteren großen Planetenschweif finden. Das nächste Planetenschweifereignis habe ich ab dem 29. Mai 2497 ausgemacht. Bis auf den Mars, der sich durch die Plejaden vertreten lässt, erscheinen alle anderen Himmelskörper am frühen Morgen vor Sonnenaufgang.
Diashow der zuvor benannten Konstellationen
Ernesto O.
Dienstag, 5. Januar 2010
Rapa Nui
Als ich vor einiger Zeit im Wissenschafts-Bereich der Raumzeitwellen den Forschungsauftrag „Das Geheimnis der Osterinseln“ einfügte, ging es bei dem Rätsel darum herauszufinden was die Palmen und die Osterinselkultur der Rapa Nui in die Bredouille brachte. Dabei verwies ich bei der Lösung des Rätsels auf den Raubbau den die Inselbewohner betrieben. Nun sind neue Erkenntnisse vorhanden, die das ZDF in seiner jüngsten Folge von Terra-X aufgedeckt hat.
Es gibt Forscher, die annehmen, dass eingeschleppte Ratten die Keimlinge der Palmen gefressen haben könnten, aber dies ist nur der Anfang der Sendung „Heiße Spur auf Rapa Nui“
Es gibt Forscher, die annehmen, dass eingeschleppte Ratten die Keimlinge der Palmen gefressen haben könnten, aber dies ist nur der Anfang der Sendung „Heiße Spur auf Rapa Nui“
Die komplette Sendung als Abrufvideo:
So waren es nicht der Transport und das Aufstellen der Moai-Kolosse, die die Palmen verschlangen, es war vielmehr eine bodenlose Dummheit der Rapa Nui, die beinahe zur Selbstvernichtung geführt hätte und die nur durch die Einführung des Vogelmann-Kultes verhindert wurde...
Ernesto O.
zum Originalbeitrag: http://www.raumzeitwellen.de/Home/Blog/Eintrage/2010/1/3_Rapa_Nui.html
Samstag, 2. Januar 2010
Kalender der Zukunft - Abrechnung 2009
Wieder ist ein Jahr vergangen und es ist an der Reihe einen Blick auf die Behauptungen zu werfen, die von klugen Köpfen und Wahrsagern aller Couleur getroffen wurden - Welche Vorhersagen haben sich als richtig erwiesen ?
Leider hier technisch nicht besser darstellbar !
Lesen sie den Originial-Blog hier
Besuchen sie auch den Kalender der Zukunft mit den neusten Vorhersagen ab 2010
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Die stärkste aller Waffen
Es mag schon sein das Atomwaffen, Lasergranaten, künstlich erzeugte Megaviren und Gravitationsbomben schreckliche Waffen sind.
Doch ohne ein Wort oder einen Befehl würden sie nie ihre Wirkung entfalten können. Die verheerende Wirkung einer Beleidigung aushalten zu können ist für Menschen oft nicht zu ertragen. Worte mit Gewalt zu beantworten ist eine Schwäche, der sich nicht nur Mörder stellen müssen, auch ganze Gesellschaften stellt sich die Frage nach dem Umgang mit dem freien Wort.
Das Recht der freien Meinungsäußerung ist kostbar, für viele, zu viele Regierungen allerdings ein Dorn im Auge. Besonders die politischen Aussagen sogenannter „Dissidenten“ werden gerne mit Gewalt vom Wortverbot bis zur Todesstrafe geahndet.
Regierungen, die dies tun sind gleich in doppeltem Sinne schwach.
Zum einen weil sie entweder nicht in der Lage sind mit angesprochenen Wahrheiten angemessen umzugehen, zum anderen weil sie auf Provokationen bzw. Unwahrheiten nicht richtig reagieren können/wollen.
Worte sind deshalb gefährlich weil sie Machtverhältnisse in Frage stellen könnten und somit nachhaltig Veränderungen bewirken können. Deshalb sind so einfache Fragen an die Mächtigen dieser Welt
wie - Wie haltet ihr es mit der Wahrheit ? - lebensgefährlich.
Neben den Journalisten sind inzwischen auch wir Blogger eine bedrohte Spezies.
Das Internet bezeugt fortlaufend den Umgang der Menschheit mit der Meinungsfreiheit:
Google-News: Meinungsfreiheit
Das Wort ist die stärkste aller Waffen,
die Mächtigen der Welt haben die größte Angst davor
Ernesto O.
Doch ohne ein Wort oder einen Befehl würden sie nie ihre Wirkung entfalten können. Die verheerende Wirkung einer Beleidigung aushalten zu können ist für Menschen oft nicht zu ertragen. Worte mit Gewalt zu beantworten ist eine Schwäche, der sich nicht nur Mörder stellen müssen, auch ganze Gesellschaften stellt sich die Frage nach dem Umgang mit dem freien Wort.
Das Recht der freien Meinungsäußerung ist kostbar, für viele, zu viele Regierungen allerdings ein Dorn im Auge. Besonders die politischen Aussagen sogenannter „Dissidenten“ werden gerne mit Gewalt vom Wortverbot bis zur Todesstrafe geahndet.
Regierungen, die dies tun sind gleich in doppeltem Sinne schwach.
Zum einen weil sie entweder nicht in der Lage sind mit angesprochenen Wahrheiten angemessen umzugehen, zum anderen weil sie auf Provokationen bzw. Unwahrheiten nicht richtig reagieren können/wollen.
Worte sind deshalb gefährlich weil sie Machtverhältnisse in Frage stellen könnten und somit nachhaltig Veränderungen bewirken können. Deshalb sind so einfache Fragen an die Mächtigen dieser Welt
wie - Wie haltet ihr es mit der Wahrheit ? - lebensgefährlich.
Neben den Journalisten sind inzwischen auch wir Blogger eine bedrohte Spezies.
Das Internet bezeugt fortlaufend den Umgang der Menschheit mit der Meinungsfreiheit:
Google-News: Meinungsfreiheit
Das Wort ist die stärkste aller Waffen,
die Mächtigen der Welt haben die größte Angst davor
Ernesto O.
7. 4. 7 v. Chr 4 Uhr in der Nacht (3)
Zunächst ein kritischer Blick auf die bekannten Theorien !
Die spätantike Kometentheorie - gewann Auftrieb im 14. Jahrhundert nach der Wiederkehr des Halleyschen Kometen, seitdem stellen die meisten Künstler den „Stern“ als Kometen dar
Die Konjunktionstheorien - wurden mit Kepler populär, der im Sternbild Fische die Konjunktion von Jupiter und Saturn beobachtete, zu der der sich auch noch eine Supernova gesellte. Die dreifache Konjunktion von Jupiter und Saturn im Jahre 7 vor Christus, sowie die zweifache Konjunktion von Venus und Jupiter in den Jahren 3 und 2 Chr. werden hierfür angeführt
Die Supernovatheorie - ist sicherlich nicht endgültig von der Hand zu weisen, wenngleich eine Supernova an einem bestimmten Himmelspunkt und zu einer bestimmten Zeit selbst mit heutigen astronomischen Kenntnissen nicht vorhersagbar ist. Wäre sie richtig, würde vieles an dem Betlehem-Szenario dem reinen Zufall unterliegen.
Die historisch-kritische Bibelexegese - betrachtet den „Stern“ als symbolisches Verkündungsmotiv, bei dem es primär auf die Weissagung als solche ankommt, die
sich aus den Prophezeiungen der Bibel speist (was verdient an dieser Theorie eigentlich das Wörtchen kritisch ?)
Die astrologische Theorie - erscheint letztlich als die interessante von allen, da sie einige Optionen der anderen theoretischen Ansätze offen hält. In der astrologischen Theorie werden „die heiligen drei Könige“ insofern akzeptiert, dass es Gelehrte (Weise) gab, die mit einer alchemistisch-astrologischen-klassischen „Wissenschaft“
genauso wie die modernen Wissenschaften Behauptungen aufgestellt haben und dabei durchaus Erkenntnisse gewannen (z.B: Archimedisches Prinzip) sowie Vorhersagen trafen (Finsternisse/Sonnenaufgang zu bestimmten Jahreszeiten), die auch heute noch Anerkennung finden.
Die heiligen drei Könige (König = Herrscher!) aus dem Morgenland (möglicherweise Babylonien) waren ihres Zeichens (oder stehen für) Astrologen und Alchemisten (man denke an die Gaben! ) die „Beherrscher des Himmels“. Sie mussten ihren „herrschaftlichen Status“ (astrologische und astronomische Fähigkeiten) dadurch beweisen, dass sie Ereignisse am Himmel vorhersagen konnten. Da Wissen bekanntlicher Weise bereits in der Antike Macht und Einfluss bedeutete, liegt es nahe, dass die Astrologen der damaligen Zeit eine vorausberechnete Konstellation dazu nutzten, nicht nur ihren Reputation zu mehren, vielmehr auch dazu um dem Lauf der Ereignisse Schub zu geben.
Ende Teil 3 -> Teil 4: Die Superkonstellation....
Ernesto O.
Dienstag, 29. Dezember 2009
7. 4. 7 v. Chr 4 Uhr in der Nacht (2)
Der Stern von Betlehem, auch als Stern der Heiligen Drei Könige oder Stern der Weisen benannt, gab es ihn also wirklich ?
Wie bereits im Raumzeitwellen-Adventskalender 2009 Türchen 17 beschrieben, kann da im Jahre 0 keine besonderen Himmelsereignisse verbürgt sind angenommen werden, dass in den Jahren 11 bis 2 vor Chr. eine der zahlreichen astronomischen/astrologischen Erscheinungen als „Stern über Betlehem“ interpretiert werden kann.
Wikipedia beschreibt ein Reihe von Theorien, die Kometen, Konjunktionen und eine Supernova als Ursache einschließen, ebenso die historisch-kritische Bibelexegese, die davon ausgeht, dass ein mächtiges Zeichen benötigt wurde um Jesus als Messias zu rechtfertigen:
Die spätantike Kometentheorie
Die ältere Konjunktionstheorie
Die moderne Konjunktionstheorie
Konjunktionstheorien für die Jahre 3 und 2 v. Chr.
Die Supernovatheorie Werner Papkes
Die astrologische Theorie von Michael Molnar
Historisch-kritische Bibelexegese
Selbst wenn es also nur um ein symbolisches Zeichen ging, können wir davon ausgehen, dass es ein großes Zeichen sein musste, das glaubhaft machen konnte - der Messias kommt. Es gilt also ein wirklich großes Zeichen ausfindig zu machen und je länger bzw. größer dasselbe, desto glaubwürdiger für die Menschen vor über 2000 Jahren. Vergessen sollten wir bei unseren Überlegungen, dass die traditionellen Juden diesem Zeichen keine allzu große Bedeutung beimessen würden, umso mehr jedoch die anzunehmenden Freunde des Prediger Paulus, also in den folgenden zwei Jahrhunderten nach Jesus Geburt.
Wir benötigen also insbesondere für die Gelehrten der Römer, Griechen, vielleicht auch Babyloniern und Perser eine „Supererleuchtung“ oder eine „Superkonstellation“, die dem damaligen Weltbild zwischen Aristoteles und Ptolemäus ein Sahnehäubchen aufsetzten. Das geozentrische Weltbild, das von Griechenland aus sich im ganzen römischen Reich ausbreitete, beschreibt über der Erde die 7 Kristallsphären der bewegten „Gestirne“ und darüber als 8. Kristallsphäre, die Sphäre der Fixsterne. So wie die liegende 8 ein Symbol für die Unendlichkeit darstellt, ist auch die Zahl 7 magisch. Es ist geradezu phantastisch wie die 7 der Antike in Rom und Athen geradezu verehrt wurde. Die Zahl 7 spielt in babylonischen Mythologien eine große Rolle, insbesondere auch im Zusammenhang mit dem (Sternen)Himmel über uns. Zwar spielt die sieben im Judentum auch ein Rolle, aber keine besondere am Firmament.
Das frühe Christentum hat die 7 aufgegriffen und deutete sie als Kombination der göttlichen Trinität (Drei) mit der irdischen Vier Elemente gedeutet.
Ende Teil 2
Ernesto O.
7. 4. 7 v. Chr 4 Uhr in der Nacht (1)
Die Einen glauben daran, die Andern nicht.
Schickte Gott die 10 Plagen über Ägypten, gab es die Sintflut wirklich, oder sind das alles nur Märchen ? Nun ja, es gilt das Plausibilitätsprinzip. Plausibel ist, dass die Bibel nicht nur ein religiöses Buch ist, sondern auch ein Geschichtsbuch. Ebenfalls plausibel ist, dass wer die Bibel Wort für Wort als wahr nimmt, schon im Ansatz vergisst, dass biblischen Schriften, wie sie heute vorliegen, von Urschriften abstammen und genau aus diesem Grund fehlerhafte Kopien bzw. Übersetzungen sein müssen.
Die Bibel als Ansammlung von Symbolen und Metaphern zu betrachten ist zwar verführerisch, aber es ist ebenso plausibel, dass die Bibel auch voller Wahrheiten sein kann bzw. Geschichten mit historisch wahrem Kern enthalten muss, selbst wenn die Autoren mit ihren Gleichnissen, Erzählungen und Berichten bestimmte Absichten verfolgt haben.
Die Recherche historischer Umstände, freudiger Ereignisse, antiker Katastrophen und des biblischen Alltags lohnt allemal, wie die Terra-X Reihe über die 10 biblischen Plagen und die Terra-X Sendung über die Sintflut zeigen.
Der Stern von Betlehem, auch als Stern der Heiligen Drei Könige oder Stern der Weisen benannt, gab es ihn also wirklich ?
Ernesto O.
Ende Teil 1
Schickte Gott die 10 Plagen über Ägypten, gab es die Sintflut wirklich, oder sind das alles nur Märchen ? Nun ja, es gilt das Plausibilitätsprinzip. Plausibel ist, dass die Bibel nicht nur ein religiöses Buch ist, sondern auch ein Geschichtsbuch. Ebenfalls plausibel ist, dass wer die Bibel Wort für Wort als wahr nimmt, schon im Ansatz vergisst, dass biblischen Schriften, wie sie heute vorliegen, von Urschriften abstammen und genau aus diesem Grund fehlerhafte Kopien bzw. Übersetzungen sein müssen.
Die Bibel als Ansammlung von Symbolen und Metaphern zu betrachten ist zwar verführerisch, aber es ist ebenso plausibel, dass die Bibel auch voller Wahrheiten sein kann bzw. Geschichten mit historisch wahrem Kern enthalten muss, selbst wenn die Autoren mit ihren Gleichnissen, Erzählungen und Berichten bestimmte Absichten verfolgt haben.
Die Recherche historischer Umstände, freudiger Ereignisse, antiker Katastrophen und des biblischen Alltags lohnt allemal, wie die Terra-X Reihe über die 10 biblischen Plagen und die Terra-X Sendung über die Sintflut zeigen.
Der Stern von Betlehem, auch als Stern der Heiligen Drei Könige oder Stern der Weisen benannt, gab es ihn also wirklich ?
Ernesto O.
Ende Teil 1
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